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Verstehen Sie das?

„Macht einer der vorstehend bezeichneten Schlusserben oder Ersatzschlusserben Pflichtteils- oder Pflichtteilsergänzungsansprüche beim Tod des Erstversterbenden von uns in Verzug begründender Weise geltend, ist dieser für den Schlusserbfall enterbt. Ferner erhält in diesem Fall jeder der vorstehend berufenen Abkömmlinge mit Ausnahme derjenigen, die den Pflichtteil verlangt haben sowie deren Abkömmlinge, aus dem Nachlass des Erstversterbenden ein Geldvermächtnis in Höhe des Wertes seines gesetzlichen Erbteils nach dem Erstversterbenden, wenn dieser erst beim Tod des Längstlebenden verstorben wäre, berechnet aus dem zu Zeitpunkt des Todes des Längerlebenden noch vorhandenen Nachlasses des Erstversterbenden. Diese Vermächtnisse fallen sofort an, sind bis zum Tod des Längstlebenden von uns gestundet und stehen nur den im Zeitpunkt des Schlusserbfalls noch lebenden Bedachten zu.“

(sog. Jastrow’sche Pflichtteilsstrafklausel – Formulierungsvorschlag aus aktuellen Seminarunterlagen zur Notarfortbildung)

Wer eine notarielle Urkunde unterschreibt, gibt eine Erklärung von großer wirtschaftlicher oder persönlicher Tragweite ab. Ob Sie eine Patientenverfügung treffen, privat eine Immobilie erwerben oder veräußern, Ihre Vermögensangelegenheiten organisieren oder als Unternehmer weitreichende strategische Entscheidungen in rechtliche Form umsetzen wollen: Sie dürfen die Erwartung haben, dass Sie das, was Sie unterschreiben, auch verstehen.

Selbstverständlich können Sie darauf vertrauen, dass ein Notar sein Geschäft beherrscht. Mir ist es jedoch wichtig, dass Sie verstehen können, was Sie unterschreiben. Ich achte auf eine klare und verständliche Sprache, die Fachjargon nach Möglichkeit vermeidet. Ich stehe gerne für persönliche Besprechungen und Erläuterungen vor dem Beurkundungstermin zur Verfügung und wirke auch selbst auf vorherige persönliche Besprechungen hin, wenn mir dies notwendig erscheint. Im Beurkundungstermin selbst kommen Erläuterungen und Hinweise oft zu spät, weil die Beteiligten dann nicht mehr in der Lage sind, Entscheidungen zu überdenken oder zu reagieren. Falls ich im Beurkundungstermin den Eindruck habe, dass ein Beteiligter falsche Vorstellungen zu Inhalt und Bedeutung seiner Erklärungen hatte, nehme ich mir notwendigenfalls auch die Freiheit, die Beurkundung zu verschieben. Auf die Gebühren wirkt sich dies nicht aus.

Ich beurkunde in deutscher, englischer und französischer Sprache

Beurkundungstermine erfolgen nach Absprache. Beurkundungen außerhalb der gewöhnlichen Geschäftszeiten, insbesondere an Samstagen und nach 19 Uhr, sind nach Rücksprache möglich.

Bei einfachen und schnell zu erledigenden notariellen Angelegenheiten (Unterschriftsbeglaubigungen, Beglaubigungen von Ablichtungen) empfiehlt sich wegen möglicher zeitlicher Verhinderung / Büroabwesenheit ein vorheriger Anruf.

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